
Holzlettern wurden früher teilweise mit Schellack versiegelt — eine andere Methode war das Einlegen in Öl. Vor dem Auftragen des Schellacks wurden die Poren des Holzes zu erst mit einer Mischung aus Leinöl und Bimsmehl geschlossen. Danach wurden die Oberfläche durch die Schellackpolitur versiegelt. Dabei wird Schellack in Ethanol aufgelöst und anschließend mit einem Polierballen in mehreren Schichten auf das Holz aufgetragen. Nachdem das Holz angeschliffen wurde, benutzte ich Bimsmehl, Schellack* und Ethanol zum Schließen der Poren und brachte danach vier Schichten Schellack auf die Hölzer auf. Zwischen jeder Politur lagen einige Stunden Trocknungszeit. Im letzten Schritt wurde das Holz ein letztes Mal mit einem sehr feinen Schleifpapier geschliffen.
Der 3D-Druck wurde erst einmal nicht behandelt. Auch hier wäre es möglich die Oberfläche zu schleifen, um so den sichtbaren »Kunststoff-Bahnen« entgegenzuwirken.
*den fertig gemischten Schellack erhielt ich von der in Bremen ansässigen Firma Stroever Schellack Bremen (SSB). Vielen Dank an Dr. Filbrich.
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